Jetzt haben wir schon die ersten Tage im neuen Hostel hinter uns und Alex hat schon einen ganzen Tag lang Pfirsichkisten von A nach B getragen.
Die Leute hier sind eigentlich ganz nett, aber da die meisten schon mehrere Monate hier sind kennen sich halt alle schon super und das ist ein bisschen schade. Allerdings heisst das auch, dass die Meisten das Hostel vor Weihnachten verlassen und dann wahrscheinlich viele neue Leute dazukommen. Also hoffen wir erstmal!
Besonder gut gefaellt uns, dass die Besitzer des Hostels sich richtig viel Muehe geben, dass man sich nicht nur wie auf der Durchreise, sondern richtig Zuhause fuehlen kann. Deswegen sind die Zimmer eher klein gehalten (max. 4 Leute zusammen), es gibt jedes Wochenende Ausfluege, jeden Freitag treffen sich alle in der Kueche um ueber die naechste Woche zu reden, es gibt Filmabende, gemeinsamen Sport und jede Menge mehr. Besonders coll ist aber, dass die Besitzer des Hostels drei Brueder sind, von denen zwei verheiratet sind und alle 5 hier gemeinsam wohnen. Das Besondere daran? Der juengste Bruder ist 21, der aelteste 26! Sie sind also eigentlich im gleichen Alter wie wir, und man kann sich super auch einfach mal mit ihnen unterhalten oder eine Runde Tischtennis spielen.
Ausserdem waren wir heute auf unserem ersten der gemeinsamen Wochenendausfluege mit dabei. Also sind wir mit so ca. 40 Leuten in einen National Park hier in der Naehe gefahren und dort alle zusammen wandern gewesen. Allerdings sind wir nicht einfach ordinaer durch die Gegend gestampft, sondern haben eins der Wahrzeichen der Gegend erklommen. Ein Berg, der ziehmlich stein ist und auf dessen Spitze ein grosser Granitblock balanciert.
Das war relativ beeindruckend und hat wirklich Spass gemacht. Dort oben habenw ir dann Mittag gegessen, den ausblick genossen und uns durch Splaten weiter in den Berg bzw. auf dessen Rueckseite gequetscht. Das war wirklich lustig. Und nach einem relativ schnellen Abstieg (im Vergleich zum ewigen Aufstieg) haben wir dann den Rest des Tages an einem Wasserloch verbracht, an dem wir ein Baby-Kaenguru beim Trinken beobachten konnten. Total niedlich!
